ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

A  Ach wär ich nur
       Ade zur guten Nacht
       Am Brunnen vor dem Tore
       Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein
       Aus grauer Städte Mauern

B  Bergvagabunden
       Brennend heisser Wüstensand

C  Capri Fischer
       Cindy oh Cindy

D  Das Elternhaus
       Das alte Försterhaus
       Das Försterhaus
       Das Kufstein Lied
       Das schönste Blümleinauf der Welt
       Der Lindenbaum
       Die Fischerin vom Bodensee
       Die blauen Dragoner
       Du ,du liegst mir im Herzen

E  Es scheint der Mond so hell
       Ein Heller und ein Batzen
       Ein Jäger aus Kurpfalz
       Ein schöner Tag zu Ende geht
       Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand
       Es steht eine Mühle im Schwarzwälder Tal

F  Freut Euch des Lebens

G  Gold und Silber lieb' ich sehr

H  Hab mein Wagen vollgeladen
       Heute wollen wir's probier'n
       Heißer Sand
        Hohe Tannen
        Horch, was kommt von draußen rein
        Hunsrücklied
       Hoch auf dem gelben Wagen

I  Ich weiß nicht,was soll es bedeuten
       Im grünen Wald
       Im Frühtau zu Berge
       lm Krug zum grünen Kranze
       Im schönsten Wiesengrunde
       In einem kühlen Grunde
       In einem Polenstädtchen
       In Junkers Kneibe

J   Jetzt Kommen Die Lustigen Tage
       Jenseits des Tales

K  Kehr ich einst zur Heimat wieder
       Kein schöner Land in dieser Zeit

L  Liebeskummer lohnt sich nicht, my darling
       Lustig ist das Zigeunerleben

M  Marina
       Marmor, Stein Und Eisen Bricht

N  Nehmt Abschied Brüder
       Nun Adee, Du mein lieb Heimatland

O

P

Q

R  Ramona
       Rote Lippen

S   Schön ist die Jugend
       Schwarzbraun ist die Haselnuß
       Schwer mit den Schätzen des Orients beladen
       So ein Tag, so wunderschön wie heute
       Steig in das Traumboot der Liebe

T

U

V

W  Waldeslust
       Warum bist du gekommen (Bajazzo)
       Wenn alle Brünnlein fliessen
       Wenn die bunten Fahnen wehen
       Wir lagen vor Madagaskar
       Wir sind durch Deutschland gefahren
       Wir wollen zu Land ausfahren

X

Y

Z


Ach wär ich nur

Refrain:
Ach wär ich nur ein einz`ges Mal
ein schmucker Prinz im Karneval.
Dann würdest Du Prinzeschen mein,
das wär zu schön um wahr zu sein.
Das wär so wunder, wunderschön,
das wär so wunder, wunderschön,
das wär zu schön um wahr zu sein.

Jedes Jahr, wenn Freude unser Herz beseelt
wird in unserer Stadt ein neuer Prinz gewählt.
Alle Frauenherzen schlagen überall
für den Prinz im Karneval.

(Refrain)

Hans und Gretel waren bei `ner Sitzung Gast
schunkelten vor Freude ohne Ruh` und Rast.
Plötzlich ruft der ganze Saal: der Prinz erscheint.
Doch der Hans zur Gretel meint:

(Refrain)

Ade zur guten Nacht

1. Ade zur guten Nacht! Jetzt wird der Schluss gemacht, dass ich muss scheiden.
Im Sommer wächst der Klee, im Winter schneit's den Schnee, da komm' ich wieder.
2. Es trauern Berg und Tal, wo ich viel tausendmal bin drüber gegangen.
Das hat deine Schönheit gemacht, hat mich zum Lieben gebracht mit grossem Verlangen.
3. Das Brünnlein rinnt und rauscht, wohl unterm Holderstrauch, wo wir gesessen.
Wie manchen Glockenschlag, da Herz bei Herzen lag, das hast du vergessen.
4. Die Mädchen in der Welt sind falscher als das Geld mit ihrem Lieben.
Ade zur guten Nacht! Jetzt wird der Schluss gemacht, dass ich muss scheiden.

Am Brunnen vor dem Tore

1. Am Brunnen vor dem Tore,
da steht ein Lindenbaum,
ich träumt in seinem Schatten
so manchen süßen Traum;
ich schnitt in seine Rinde
so manches liebes Wort,
es zog in Freud und Leide
zu ihm mich immerfort,
zu ihm mich immerfort.

2. Ich mußt auch heute wandern
vorbei in tiefer Nacht,
da hab ich noch im Dunkel
die Augen zugemacht;
und seine Zweige rauschten,
als riefen sie mir zu
komm her zu mir, Geselle,
hier findst du deine Ruh,
hier findst du deine Ruh.

3. Die kalten Winde bliesen
mir grad ins Angesicht,
der Hut flog mir vom Kopfe,
ich wendete mich nicht.
Nun bin ich manche Stunde
entfernt von jenem Ort,
und immer hör ich's rauschen:
Du fändest Ruhe dort
du fändest Ruhe dort.

Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein

1. Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein
und das heisst Erika. Heiss von hunderttausend
kleinen Bienelein wird umschwärmt, Erika.
Denn ihr Herz ist voller Süssigkeit, zarter Duft
entströmt dem Blütenkleid. Auf der Heide blüht
ein kleines Blümelein und das heisst Erika.

2. In der Heimat wohnt ein kleines Mägdelein und das
heisst Erika. Dieses Mädel ist mein treues Schätzelein
und mein Glück, Erika. Wenn das Heidekraut rotlila
blüht, singe ich zum Gruss ihr dieses Lied. Auf der Heide
blüht ein kleines Blümelein und das heisst Erika.

2. In meinem Kämmerlein blüht auch ein Blümelein
und das heisst Erika. Schon beim Morgengraun,
so wie beim Dämmerschein, schaut's mich an, Erika.
Und dann ist es nur, als spräch es laut:
Denkst du auch an deine kleine Braut?
In der Heimat weint um dich ein Mägdelein und das heisst Erika

Aus grauer Städte Mauern

1. Aus grauer Städte Mauern
ziehn wir durch Wald und Feld,
wer bleibt, der mag versauern,
wir fahren in die Welt.

Halli, hallo, wir fahren,
wir fahren in die Welt!
Halli, hallo, wir fahren,
wir fahren in die Welt!
2. Der Wald ist unsre Liebe,
der Himmel unser Zelt.
Ob heiter oder trübe,
wir fahren in die Welt.

Halli, hallo, wir fahren ...
3. Ein Heil dem grünen Walde,
dem wir uns zugesellt.
Hell klingt’s durch Berg und Halde:
Wir fahren in die Welt.

Halli, hallo, wir fahren ...
4. Die Sommervögel ziehen
schon über Wald und Feld.
Da heißt es Abschied nehmen:
wir fahren in die Welt.

Halli, hallo, wir fahren ...

Bergvagabunden

Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen Steigen dem Gipfelkreuz zu.
In unsern Herzen brennt eine Sehnsucht, die lässt uns nimmermehr in Ruh.
/: Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir.:/ Ja wir.
Mit Seil und Hacken, alles zu wagen Hängen wir in steiler Wand.
Herzen erglühen, Edelweiß blühen Vorbei geht´s mit sicherer Hand.
/: Herrliche Berge, sonnigen Höhen, Bergvagabunden sind wir.:/ Ja wir.
Fels ist bezwungen, frei atmen Lungen Ach, wie so schön ist die Welt.
Handschlag, ein Lächeln, Mühen vergessen Alles auf Beste bestellt.
/: Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir.:/ Ja wir.
Beim Alpenglühen heimwärts wir ziehen, Berge sie leichten so rot.
Wir kommen wieder, denn wir sind Brüder Brüder auf Leben und Tod.
/: Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind treu.:/ Ja treu.

Brennend heisser Wüstensand

So schön schön war die Zeit
so schön schön war die Zeit
Brennend heisser Wüstensand
fern so fern dem Heimatland
kein Gruss kein Herz
kein Kuss kein Scherz
alles liegt so weit so weit

Dort wo die Blumen blühn
dort wo die Täler grün
dort war ich einmal zu Hause
wo ich die Liebste fand
da ist mein Heimatland
wie lang bin ich noch allein

Viele Jahre schwere Fron
harte Arbeit karger Lohn
tagaus tagein
kein Glück kein Heim
alles liegt so weit so weit
Hört mich an ihr goldnen Sterne
grüsst die Lieben in der Ferne
mit Freud und Leid
verrinnt die Zeit
alles liegt so weit so weit

Capri Fischer

Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt
und vom Himmel die gold'ne Sichel des Mondes blinkt,
zieh'n die Fischer mit ihren Botten aufs Meer hinaus,
und sie legen im weiten Bogen die Netze aus.
Nur die Sterne, sie zeigen ihnen am Firmament
ihren Weg mit den Bildern, die jeder Fischer kennt
und von Boot zu Boot das alte Lied erklingt,
hör' von fern, wie es singt:

Bella, bella, bella Marie, wart' auf ihn,
er kommt zurück morgen früh,
bella, bella, bella Marie,
vergiß ihn nie.
Und im Mondenschein,
draußen auf dem Meer,
ziehen sie vorbei in jeder Nacht,
bis dann der Morgen erwacht.
Wie in alter Zeit,
singen sie auch heut',
klingen ihre Weisen draußen in der Einsamkeit.

Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt ...
Bella, bella, bella Marie, wart auf ihn, ...
Bella Mariiee,
vergiß ihn nie.

Cindy oh Cindy

Cindy oh Cindy,
dein Herz muß traurig sein,
der Mann, den du geliebt,
ließ dich allein.

Er kam als du erst achtzehn warst,
von großer Fahrt zurück.
Er küßte dich so scheu und zart
und sprach vom großen Glück.
Am Kai da riefen die Möwen,
als er dich wieder verließ:

Cindy oh Cindy,
dein Herz muß traurig sein,...
Du sahst ihn nachts im Traum vor dir,
und gabst ihm deine Hand.
Du sahst, daß er den Ring noch trug,
der dich mit ihm verband.
Am Kai da riefen die Möwen,
aus all den Träumen dich wach:
Cindy oh Cindy,
dein Herz muß traurig sein,...
Wenn nachts ein Schiff die Anker wirft,
dann stehst du wartend da.
Doch keiner, der dich scherzend ruft,
kommt deinem Herzen nah.
Am Kai da rufen die Möwen,
sie rufen alle dir zu:

Cindy oh Cindy,
dein Herz muß traurig sein...

Das Elternhaus

1. Wo's Dörflein traut zu Ende geht, wo's Mühlenrad am Bach sich dreht,
da steht im duft'gen Blütenstrauß mein liebes altes Elternhaus.
Refrain:
Dahin, dahin verlangt mein Sehnen, Ich denke dein gar oft mit Tränen,
Mein Elternhaus, so lieb und traut, das ich so lang nicht mehr geschaut
2. Da schlagen mir zwei Herzen drin , voll Liebe und voll treuem Sinn;
Mein Vater und die Mutter mein , das sind die Herzen fromm und rein .
Refrain:
3. Darin noch meine Wiege steht ; Darin lernt' ich mein erstes Gebet ;
Darin fand Spiel und Lust stets Raum ; Darin träumt ich den ersten Traum .
Refrain:
4.Drum tauscht ich für das schönste Schloß, Wär's felsenfest und riesengroß,
Mein liebes Hüttlein doch nicht aus; Es gibt ja nur ein Elternhaus.
Refrain: !

Das alte Försterhaus

1.Es liegt der Wald im letzten Abendschimmer,
Der Nebel steigt herauf vom Wiesengrund.
Der alte Förster sitzt in seinem Zimmer
Und streichelt traumverloren seinen Hund.
Refrain:
Das alte Försterhaus, dort wo die Tannen stehn,
Das hat jahrein, jahraus viel Freud und Leid gesehn
2.Es hörte oft im Wald den Kuckuck schlagen,
Und in den Wipfeln hat der Wind gezaust,
Oft hat der Sturm, an regenschweren Tagen,
So wild sein grünbemoostes Haus umrauscht.
Refrain:
3.Der Alte hat einst über diese schwelle
Die junge Braut ins Försterhaus gebracht.
Und später hat ihn, an der gleichen Stelle,
Zum ersten Mal sein Söhnchen angelacht.
Refrain:
4.Dann klangen froh durchs Haus die Kinderlieder,
Die Zeit verging, geschieden mußte sein,
Der Sohn zog aus und kehrte niemals wieder,
Dann starb die Frau, der Förster blieb allein.
Refrain:

Das Försterhaus

Im grünen Wald, dort wo die Rehlein grasen,
Stand einst ein Försterhaus am Waldesrand,
Ein junges Mädel in den schönsten Jahren,
Die Försterliesel wurde sie genannt.

Es war an einem schönen Sonntagmorgen,
Die Liesel schaut nach ihrem Liebsten aus,
Der Förster kannt ihn nicht im grünen Kleide,
Des Wildschütz Lied sang er im Försterhaus.

Der Förster sah des Liebsten sein Gebahren,
Hat ihn erkannt, es war der wildernde Dieb.
Die Liebe aber, sie geht über alles,
Der Wilddieb gab sein Wort: ich hab dich lieb.

Der Wilddieb sprach: Ich kann das Wildern lassen,
Und aus dem Walde wurd' ein Märchenland.
Die Förster beide reichten sich die Hände,
Und neues Leben blüht am Waldesrand

Das Kufstein Lied

1.Kennst du die Perle, Die Perle Tirols.
Das Städtchen Kufstein, Das kennst du wohl,
Umrahmt von Bergen, So friedlich und still,
|: Ja, das ist Kufstein Dort am grünen Inn. :|
2. Es gibt so vieles, Bei uns in Tirol:
Ein guates Weinderl Aus Südtirol
Und mancher wünscht sich, 's möcht' immer so sein,
|: Bei einem Mäderl Und an Gläserl Wein. :|
3. Und ist der Urlaub Dann wieder aus.
Da nimmt man Abschied Und fährt nach Haus.
Man denkt an Kufstein, Man denkt an Tirol,
|: Mein liebes Städtchen Leb'wohl, leb' wohl. :|

Das schönste Blümlein auf der Welt

1. Das schönste Blümlein auf der Welt
Das ist das Edelweiß.
|: Es blüht versteckt an steiler Wand,
Ganz zwischen Schnee und Eis. :|
2. Das Dirndl zu dem Buben sprach:
Solch' Sträußlein hätt' ich gern,
|: Geh, hol' mir so ein Blümelein
Mit so ein' weißen Stern. :|
3. Der Bub, der ging das Blümlein
Hol'n im selben Augenblick.
|: Der Abend sank, der Morgen graut,
Der Bub kehrt nicht zurück. :|
4. Verlassen liegt er ganz allein,
An steiler Felsenwand.
|: Das Edelweiß, so blutig rot,
Hält fest er in der Hand. :|
5. Und Bauernbuben trugen ihn
Wohl in das Tal hinab,
|: Und legten ihm ein Sträußelein
Von Edelweiß auf's Grab. :|
6. Und wenn des Sonntags in dem Tal
Das Abendglöckchen läut't,
|: Dann geht das Dirndl an sein Grab,
Hier ruht mein einz'ger Freund. :|

Der Lindenbaum

Am Brunnen vor dem Tore
Da steht ein Lindenbaum
Ich träumt in seinem Schatten
So manchen süßen Traum
Ich schnitt in seine Rinde
so manches liebes Wort
Es zog in Freud und Leide
|: Zu ihm mich immer fort :|

Ich mußt auch heute wandern
Vorbei in tiefer Nacht
Da hab ich noch im Dunkel
Die Augen zugemacht
Und seine Zweige rauschten
Als riefen sie mir zu:
"Komm her zu mir, Geselle
|: Hier findst du deine Ruh :|

Die kalten Winde bliesen
Mir grad ins Angesicht
Der Hut flog mir vom Kopfe
Ich wendete mich nicht
Nun bin ich manche Stunde
Entfernt von diesem Ort
Und immer hör ich's rauschen:
|: "Du fändest Ruhe dort

Die Fischerin vom Bodensee

Die Fischerin vom Bodensee ist eine schöne Maid, juchhee!
Ist eine schöne Maid, juchhee!Die Fischerin vom Bodensee.

Und fährt sie auf den See hinaus ,dann legt sie ihre Netze aus.
Schon ist ein junges Fischlein drin, im Netz der schönen Fischerin.
Und wenn im Schilf die Nebel steigen die Nixen tanzen ihre Reigen,
Die Frösche machen Musik dazu, die Wellen flüstern sich ganz heimlich zu:

Die Fischerin vom BodenseeIst eine schöne Maid, juchhee!
Ist eine schöne Maid, juchhee!Die Fischerin vom Bodensee.

Ein weißer Schwan ziehet den Kahn
Mit der schönen Fischerinauf dem blauen See dahin.
Im Abendrot schlinget das Boot,
Lieder klingen von der Höh am schönen Bodensee:

Die Fischerin vom BodenseeIst eine schöne .........
Da kommt ein alter Hecht daherWohl übers große Schwabenmeer
Da kommt ein alter Hecht daherWohl übers große Schwabenmeer
Der möcht auch noch ins Netz hinein und bei der Maid gefangen sein,
Doch zieht die Fischerin im Nu ihr Netz schon wieder zu.
Die Fischerin vom Bodensee ist eine schöne ..........
Ein weißer Schwan ziehet den Kahn
Mit der schönen Fischerin auf dem blauen See dahin.
Im Abendrot schlinget das Boot,
Lieder klingen von der Höh am schönen Bodensee:
Die Fischerin vom Bodensee ist eine schöne........
Lieder klingen von der Höh am schönen Bodensee .

Die blauen Dragoner

1. Die blauen Dragoner, sie reiten mit klingendem Spiel durch das Tor,
Fanfaren sie begleiten hell zu den Hügeln empor.
2. Die wiehernden Rosse, sie traben, die Birken, die wiegen sich lind,
die Fähnlein an den Lanzen flattern im Morgenwind.
3. Morgen, da müssen sie reiten, mein Liebster wird bei ihnen sein. -
Morgen in alle Weiten, morgen, da bin ich allein.
4. Die blauen Dragoner sie reiten mit klingendem Spiel durch das Tor,
Fanfaren sie begleiten hell zu den Hügeln empor.

Du ,du liegst mir im Herzen

Du, du, liegst mir im Herzen, du, du, liegst mir im Sinn.
Du, du, machst mir viel Schmerzen, weißt nicht, wie gut ich dir bin.
Ja, ja, ja, ja, weißt nicht, wie gut ich dir bin!
So, so wie ich dich liebe, so, so lieb auch mich!
Die, die zärtlichsten Triebe Fühl´ich allein nur für dich!
Ja, ja, ja, ja, fühl`ich allein nur für dich!
Doch, doch darf ich dir trauen, dir, dir mit leichtem Sinn?
Du, du kannst auf mich bauen, weißt ja wie gut ich dir bin.
Ja, ja, ja, ja, weißt ja, wie gut ich dir bin.
Und, und wenn in der Ferne Mir, mir dein Herz erscheint,
dann, dann wünsch ich so gerne, dass uns die Liebe vereint.
Ja, ja, ja, ja, dass uns die Liebe vereint.

Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand

Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand
Und der Sattel liegt gleich nebenan
Fragt ihr mich, warum ich traurig bin
Schau´ ich nur zum Pferdehalfter hin

Ich seh´ das Eisen, das mein Ponny trug
Dieses Eisen, das ich selbst ihm schlug
Sein Zaumzeug rostet jetzt im Stall
Doch ich seh´ mein Ponny überall

Es war mein Freund
Ich habe niemals einen andern so verehrt
Nur ich allein kenn´ den Wert
Ich sprach zu ihm
Wie man nur zu einem guten Freunde spricht
Seinen Platz in meinem Herzen verliert er nicht

Nun hängt das Halfter drüben an der Wand
Und der Sattel liegt gleich nebenan
Ich denk, dass ihr mich jetzt versteht
Warum mir sein Ende nahegeht

Nun hängt das Halfter drüben an der Wand
Und der Sattel liegt gleich nebenan
Ich denk, dass ihr mich jetzt versteht
Warum mir sein Ende nahe geht

Es scheint der Mond so hell

Es scheint der Mond so hell auf dieser Welt ,
zu meinem Madel hin bin ich bestellt.
||: Zu meinem Madel Junge, Junge,Junge, da muß ich geh’n,ja geh’n
vor ihrem Fensterlein da bleib ich steh’n. :||

Wer steht da draußen und klopfet an,
daß ich die ganze Nacht nicht schlafen kann.
Ich steh nicht auf Junge, Junge, Junge, laß dich nicht ein, ja ein
weil meine Eltern noch nicht schlafen sein.:||

Hier diesen Taler den schenk ich dir,
wenn du mich schlafen läßt heut nacht bei dir.
||: Nimm deinen Taler Junge, Junge, Junge, scher dich nach Haus, nach Haus,
such dir zum schlafen eine and‘re aus. :||

Du wirst noch weinen und traurig sein,
wenn du mich schlafen läßt heut nacht allein
||: Dann wirst du sagen Junge, Junge, Junge, o weh , o weh, o weh, o weh,
hätt ich den Taler noch im Portemonnaie. :||

Es steht eine Mühle im Schwarzwälder Tal

1. Es steht eine Mühle im Schwarzwälder Tal,
die klappert so leis' vor sich hin.
Und wo ich geh' und steh', im Tal und auf der Höh',
ja da liegt mir die Mühle, die Mühle im Sinn,
die Mühle vom Schwarzwälder Tal.
2. Und in dieser Mühle im Schwarzwälder Tal,
da wohnet ein Mädel darin.
Und wo ich geh' und steh', im Tal und auf der Höh',
ja da liegt mir das Mädel, das Mädel im Sinn,
das Mädel vom Schwarzwälder Tal.
3. Und von dieser Mühle im Schwarzwälder Tal,
da fällt mir der Abschied so schwer,
und wo ich geh' und steh', im Tal und auf der Höh',
ja da liegt mir der Abschied, der Abschied im Sinn,
der Abschied vom Schwarzwälder Tal.

Ein Heller und ein Batzen

1. Ein Heller und ein Batzen, die waren beide mein, ja mein,
der Heller ward zu Wasser, der Batzen ward zu Wein.
Heidi heida heida, heidi heida heida, heidi heida hei traliallalla Ialla Ialla.

2. Die Wirtsleut' und die Mädel, die rufen beid' oh weh, oh weh!
Die Wirtsleut', wenn ich komme, die Mädel, wenn ich geh.
Heidi heida heida, heidi heida heida, heidi heida hei traliallalla Ialla Ialla.

3. Meine Strürnpfe sind zerrissen, meine Stiefel sind entzwei,
entzwei und draussen auf der Heiden, da singt der Vogel frei.
Heidi heida heida, heidi heida heida, heidi heida hei traliallalla Ialla Ialla.
4. Und gäb's kein Landstrass' nirgens, da säss ich still zu Haus, zu Haus
und gäb's kein Loch im Fasse, schlüg ich den Boden aus.
Heidi heida heida, heidi heida heida, heidi heida hei traliallalla Ialla Ialla.
5. War das 'ne grosse Freude, als mich der Herrgott schuf, ja schuf,
ein Kerl wie Samt und Seide, nur schade, dass er suff.
Heidi heida heida, heidi heida heida, heidi heida hei traliallalla Ialla Ialla.

Ein Jäger aus Kurpfalz

1. Ein Jäger aus Kurpfalz,
Der reitet durch den grünen Wald,
und schießt sein Wild daher,
Gleich wie es ihm gefällt.

Refrain:
|: Juja, Juja, gar lustig ist die Jägerei
Allhier auf grüner Heid',
Allhier auf grüner Heid', :|
2. Auf! Sattelt mir mein Pferd
Und legt darauf den Mantelsack,
So reit' ich hin und her
Als Jäger aus Kurpfalz.

Refrain:
3. Hubertus auf der Jagd,
Der schoß ein'n Hirsch und einen Has'.
Er traf ein Mägdlein an,
Und das war achtzehn Jahr.

Refrain:
4. Des Jägers seine Lust
Den großen Herren ist bewußt,
Jawohl, jawohl bewußt,
Wie man das Wildpret schuß.

Refrain:
5. Wohl zwischen seine Bein,
Da muß der Hirsch geschossen sein,
Geschossen muß er sein,
Auf eins, zwei, drei.

Refrain:
6. Jetzt reit' ich nimmer heim,
Bis daß der Kuckuck, kuckuck schreit,
Er schreit die ganze Nacht
Allhier auf grüner Heid'

Refrain:

Ein schöner Tag zu Ende geht

Mel. nehmt Abschied Brüder

1. Ein schöner Tag zu Ende geht,
die Sterne sind erwacht,
wir reichen uns die Hände nun
und sagen "Gute Nacht".

Von Ort zu Ort,von Land zu Land
erklingt ein Lied darein,
reicht eure Hände fest zum Bund:
Wir wollen Freunde sein!

2. Ein neuer Tag bricht bald herein,
der weit uns sehen soll,
zum Abschied reicht euch nun die Hand
und saget "Lebewohl".

Von Ort zu Ort...
3. Ob Nord, ob Süd, ob Ost, ob West,
ist stehst, auch du wo gleich,
ein Freundeskreis durchzieht die Welt.
Horch auf, die Zeit ist reif!

Von Ort...

Freut Euch des Lebens

1. Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht;
pflücket die Rose, eh' sie verblüht!
Man schafft so gern sich Sorg' und Müh', sucht Dornen auf und findet sie,
und lässt das Veilchen unbemerkt, das ihm am Wege blüht.
2. Freut euch des Lebens, wenn scheu die Schöpfung sich verhüllt,
und laut der Donner ob uns brüllt,
so scheint am Abend nach dem Sturm die Sonne doch so schön.
3. Freut euch des Lebens, wer Neid und Missgunst sorgsam flieht,
Genügsamkeit im Gärtchen zieht,
dem schiesst sie bald zum Bäumchen auf, das gold'ne Früchte bringt.
4. Freut euch des Lebens, wer Redlichkeit und Treue übt
und gern dem ärmeren Bruder gibt,
da siedelt sich Zufriedenheit so gerne bei ihm an.

Gold und Silber lieb' ich sehr

1. Gold und Silber lieb ich sehr,
kann's auch wohl gebrauchen,
hätt ich doch ein ganzes Meer,
mich darein zu tauchen.
Braucht ja nicht geprägt zu sein,
hab's auch so ganz gerne,
sei's des Mondes Silberschein,
sei's das Gold der Sterne.

2. Doch viel schöner ist das Gold,
das vom Lockenköpfchen,
meines Liebchens niederrollt
in zwei blonden Zöpfchen.
Darum komm, mein liebes Kind,
laß uns herzen, küssen,
eh die Locken silbern sind
und wir scheiden müssen.

3. Seht, wie blinkt der goldne Wein
hier in meinem Becher;
horcht, wie klingt so silberrein
froher Sang der Zecher !
Daß die Zeit einst golden war,
wer wollt das bestreiten,
denkt man doch im Silberhaar
gern vergangener Zeiten.

Hab mein Wagen vollgeladen

1. Hab' mein Wagen voll geladen
Voll mit alten Weibsen,
Als wir in die Stadt n'ein kamen
Hub sie an zu keifen.
Drum lad ich all mein Lebentage
Nie alte Weibsen auf mein' Wage'
hü, Schimmel,hü ha hü hü Schimmel hü!
2. Hab' mein Wagen voll geladen
Voll mit Männer alten,
Als wir in die Stadt n'ein kamen
Murrten sie und schalten.
Drum lad ich all mein Lebentage
Nie alte Männer auf mein' Wage'
hü, Schimmel,hü ha hü hü Schimmel hü!
3. Hab' mein Wagen voll geladen
( voll mit jungen Mäd - )
Voll mit jungen Mädchen
Als wir zu dem Tor n'ein kamen
Sangen sie durchs Städtchen
Drum lad ich all mein Lebentage
Nur junge Mädchen auf mein' Wage'.
hü, Schimmel,hü ha hü hü Schimmel hü!!

Heute wollen wir's probier'n

1. Heute wollen wir's probier'n, einen neuen Marsch marschieren
in den schönen Westerwald, ei da pfeift der Wind so kalt.
0 du schöner Westerwald, über deinen Höhen pfeift der Wind so kalt.
Doch auch der kleinste Sonnenschein dringt tief ins Herz hinein!
2. Und die Grete und der Hans, geh'n des Sonntags gern zum Tanz,
weil das Tanzen Freude macht und das Herz im Leibe lacht.
0 du schöner Westerwald, über deinen Höhen pfeift der Wind so kalt.
Doch auch der kleinste Sonnenschein dringt tief ins Herz hinein!
3. Ist das Tanzen dann vorbei, gibt's gewöhnlich Keilerei,
und dem Bursch, den das nicht freut, sagt man, ja der hat kein' Schneid.
0 du schöner Westerwald, über deinen Höhen pfeift der Wind so kalt.
Doch auch der kleinste Sonnenschein dringt tief ins Herz hinein!

Heißer Sand

Heißer Sand.
Heißer Sand und ein verlorenes Land
und ein Leben in Gefahr.
Heißer Sand und die Erinnerung daran
daß es einmal schöner war.
Schwarzer Tinodeine Nina
war dem Rocco schon im Wort.
Weil den Rocco sie nun fanden
schwarzer Tino mußt du fort.
Heißer Sand und ein verlorenes Land
und ein Leben in Gefahr....
Heißer Sand.
Schwarzer Tino deine Nina
tanzt im Hafen mit den Boys.
Nur die Wellen singen leise
was von Tino jeder weiß.
Heißer Sand und ein verlorenes Land
und ein Leben in Gefahr....
Heißer Sand und ein verlorenes Land
und ein Leben in Gefahr.
Heißer Sand.

Hoch auf dem gelben Wagen

1 Hoch auf dem gelben Wagen, sitz ich beim Schwager vom.
Vorwärts die Rosse traben, lustig schmettert das Horn.
Wiesen, Felder und Auen, leuchtendes Ährengold,
I: ich möchte gern bleiben und schauen, aber der Wagen, der rollt. :I
2.Postillion in der Schänke füttert die Rosse im Flug,
schäumendes Gerstengetränke reicht der Wirt mir im Krug,
hinter den Fensterscheiben lacht ein Gesicht so hold,
I: ich möchte ja so gerne noch bleiben, aber der Wagen der rollt. :I
3.Flöten hör' ich und Geigen, lustiges Bassgebrumm.
Junges Volk im Reigen, tanzt um die Linde herum,
wirbelt wie Blätter im Winde, jauchzet und lacht und tollt,
I: ich bliebe ja so gerne bei der Linde, aber der Wagen, der rollt. :I
4. Sitzt einmal ein Gerippe dort bei dem Schwager vom,
schwingt statt der Peitsche die Hippe, Stundenglas statt dem Horn,
sag ich. „Ade, nun, ihr Lieben, die ihr nicht mitfahren wollt,
I: ich wär' ja so gerne noch geblieben, aber der Wagen, der rollt.“ :I

Hohe Tannen

1. Hohe Tannen uns weisen die Sterne, an der Elbe bei springender Flut,
liegt das Lager in weiter, weiter Ferne, doch du Rübezahl hütest uns gut.

2. Komm zu uns an das flackernde Feuer, in die Berge bei stürmischer Nacht,
schütz' die Zelte, die Heimat, die teure, komm' halte mit uns treue Wacht.

3. Höre Rübezahl, was wir dir sagen; Volk und Heimat, die sind nicht mehr frei.
Schwing die Keule wie in alten Tagen, schlage Hader und Zwietracht entzwei.

4. Hast dich uns zu eigen gegeben, der die Sagen und Märchen noch spinnt,
und im tiefsten Waldesleben als ein Riese Gestalt annimmst.

Horch, was kommt von draußen rein

Horch, was kommt von draußen rein? Hollahi, hollaho!
Wird wohl mein Feinsliebchen sein, hollahihaho.
Geht vorbei und schaut nicht rein, hollahi, hollaho,
wird´s wohl nicht gewesen sein, hollahihaho.
Leute haben´s oft gesagt, hollahi, hollaho!
Was ich für ein Liebchen hab, hollahihaho.
Laß sie reden, schweig fein still, hollahi, hollaho,
kann ja lieben wen ich will, hollahihaho.
Wenn mein Liebchen Hochzeit hat, Hollahi, hollaho!
Ist für mich ein Trauertag, hollahihaho.
Gehe in mein Kämmerlein, Hollahi, hollaho!
Trage meinen Schmerz allein. Hollahihaho.
Wenn ich dann gestorben bin, Hollahi, hollaho!
Trägt man mich zum Friedhof hin, hollahihaho.
Setzt mir keinen Leichenstein, Hollahi, hollaho!
Pflanzt mir drauf Vergiß nicht mein. Hollahihaho

Hunsrücklied

Grüne Täler,Dunkle Wälder , angeschmiegt an weite Höhn ,
und die Luft so herb so köstlich,Hunsrück ja auch du bist schön,
und die Luft so herb so köstlich,Hunsrück ja auch du bist schön !

Rings um kränzt von stolzen Flüssen,Täler lieblich anzuschaun,
ragst du hoher Bergesrücken einsam über Rheinlands Gaun ,
ragst du hoher Bergesrücken einsam über Rheinlands Gaun .

Und so stolz die Wälter rauschen und so frisch die Winde wehn,
hab dich lieb du meine Heimat , weil ich in dein Herz gesehen ,
hab dich lieb du meine Heimat , weil ich in dein Herz gesehen .

Bist mir immer treu geblieben wenn mich auch die Welt verließ ,
traute Wälder meine Heimat , meiner Seele Paradies ,
traute Wälder meine Heimat , meiner Seele Paradies !

Ich weiß nicht,was soll es bedeuten

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin;
ein Märchen aus uralten Zeiten, das geht mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt, und ruhig fließt der Rhein,
der Gipfel des Berges funkelt im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet Dort oben wunderbar,
ihr goldnes Geschmeide blitzet, sie kämmt ihr goldenes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme und singt ein Lied dabei;
das hat eine wundersame, gewaltige Melodei.
Den Schiffer im kleinen Schiffe ergreift es mit wildem Weh;
er schaut nicht die Felsenriffe, er schaut nur hinauf in die Höh´.
Ich glaube, die Wellen verschlingen am Ende Schiffer und Kahn;
und das hat mit ihrem Singen die Lorelei getan.

Im grünen Wald

Im grünen Wald, da wo die |: Drossel singt, :| und im Gebüsch ein junges |: Rehlein springt, :|
|: Wo Tann' und Fichten stehn am Waldessaum, verlebt ich meiner Jugend schönsten Traum.
Das Rehlein trank aus einem |: klaren Bach :| dieweil im Wald der muntre |: Kuckuck lacht. :|
|: Der Jäger zielt schon hinter einem Baum, das war des Rehleins letzter Lebenstraum. :|
Getroffen war's und sterbend |: lag es da, :| das man noch eben lustig |: springen sah. :|
|: Da trat der Jäger aus des Waldessaum und sprach: Das Leben ist ja nur ein Traum. :|
Schier achtzehn Jahre sind |: verflossen schon, :| Die er verbracht als junger |: Weidmannssohn. :|
|: Er nahm die Büchse, schlug sie an den Baum und sprach: Das Leben ist ja nur ein Traum. :|

Im Frühtau zu Berge

1. Im Frühtau zu Berge wir gehn, fallera,
es grünen die Wälder, die Höhn,
fallera.
Wir wandern ohne Sorgen
singend in den Morgen
ehe im Tale die Hähne krähn.
Wir wandern ohne Sorgen
singend in den Morgen
ehe im Tale die Hähne krähn.
2. Ihr alten und hochweisen Leut, fallera,
Ihr denkt wohl, wir sind nicht gescheit,
fallera?
Wer wollte aber singen,
wenn wir schon Grillen fingen
in dieser herrlichen Frühlingszeit?
Wer wollte aber singen,
wenn wir schon Grillen fingen
in dieser herrlichen Frühlingszeit?
3. Werft ab alle Sorge und Qual, fallera,
und wandert mit uns aus dem Tal,
fallera!
Wir sind hinausgegangen,
den Sonnenschein zu fangen:
Kommt mit und versucht es auch selbst einmal!
Wir sind hinausgegangen,
den Sonnenschein zu fangen:
Kommt mit und versucht es auch selbst einmal!

lm Krug zum grünen Kranze

1.lm Krug zum grünen Kranze, da kehr' ich durstig ein;
da sass ein Wanderer drinnen, ja drinnen, am Tisch beim kühlen Wein.

2.Ein Glas war eingegossen, das wurde nimmer leer;
sein Haupt ruht auf dein Bündel, ja Bündel, als wär's ihm viel zu schwer.

3.Ich tät mich zu ihm setzen, ich sah ihm ins Gesicht;
das schien mir gar befreundet, befreundet, und dennoch kannt' ich's nicht.

4 Da sah auch mir ins Auge, der fremde Wandersmann
und füllte meinen Becher, ja Becher, und sah mich wieder an.

5 Hei, was die Becher klangen, wie brannte Hand in Hand!
Es lebe die Liebste deine, ja deine, Herzbruder, imn Vaterland.

Im schönsten Wiesengrunde

1. Im schönsten Wiesengrunde ist meiner Heimat Haus;
da zog ich manche Stunde ins Tal hinaus.
Dich, mein stilles Tal, grüss' ich tausendmal!
Da zog ...

2. Müsst' aus dem Tal ich scheiden, wo alles Lust und Klang,
das wär' mein herbstes Leiden, mein letzter Gang.
Dich, mein stilles Tal, grüss' ich tausendmal!
das wär'....

3. Sterb' ich, in Tales Grunde will ich begraben sein;
singt mir zur letzten Stunde beim Abendschein-.
»Dir, o stilles Tal, Gruss zum letztenmall«
Singt mir ...

In einem Polenstädtchen

1.In einem Polenstädtchen, da wohnte einst ein Mädchen, das war so schön.
Es war das allerschönste Kind, das man in Polen find't.
»Aber nein, aber nein«, sprach sie, »ich küsse nie«.

2.Ich führte sie zum Tanze, da fiel von ihrem Kranze, ein Röslein rot.
Ich hob es auf von ihrem Fuss, bat sie um ein- en Kuss.
»Aber nein, aber nein«, sprach sie, »ich küsse nie«.

3.Und als der Tanz zu Ende, reicht sie mir beide Hände zum ersten Mal:
»Nimm hin, du stolzer Kavalier, den ersten Kuss von rnir!«
Vergiss Maruschka nicht, das Polenkind.

4.In einem tiefen Teiche, da fand man ihre Leiche, sie war so schön.
Sie hiel t'nen Zettel in der Hand, darauf geschrieben stand:
Ich hab einmal geküsst und schwer gebüsst.

5.Und die Moral von der Geschicht’, küss Polenmädchen nicht.
schaff’ dir ein Schwabenmädel an das was vertragen kann
und nicht beim ersten Kuss gleich sterben muss.

In einem kühlen Grunde


1. In einem kühlen Grunde, da geht ein Mühlenrad –
mein' Liebste ist verschwunden, die dort gewohnet hat.

2. Sie hat mir Treu' versprochen, gab mir ein'n Ring dabei,
sie hat die Treu' gebrochen, mein Ringlein sprang entzwei.

3. Ich möcht als Spielmann reisen weit in die Welt hinaus,
und singen meine Weisen, und gehn von Haus zu Haus.

4. Ich möcht als Reiter fliegen wohl in die blut'ge Schlacht,
um stille Feuer liegen irn Feld bei dunkler Nacht.

5. Hör ich das Mühlenrad gehen: Ich weiss nicht, was ich will -
ich möcht am liebsten sterben, da wär's auf einmal still.

In Junkers Kneibe

In Junkers Kneipe, bei Bier und Pfeife
da saßen wir beisamm´n.
Ein kühler Tropfen, vom besten Hopfen
Uns durch die Kehle rann.
Ja, wenn die Burschen singen Und die Gläser klingen,
und die Mädel fallen rein.
Was kann das Leben, Schöneresgeben,
wir wollen alle lustig sein.
Es ist sehr spät schon, der Wirt der schläft schon,
Das Bier wird langsam schal.
Doch eh wir gehen zum Schlaf uns legen,
dann singen wir noch mal.
Ja, wenn die Burschen singen Und die Gläser klingen,
und die Mädel fallen rein.
Was kann das Leben, Schöneres geben,
wir wollen alle lustig sein

Jenseits des Tales

1. Jenseits des Tales standen ihre Zelte,
zum roten Abendhimmel quoll der Rauch,
das war ein Singen in dem ganzen Heere,
und ihre Reiterbuben sangen auch.
2. Sie putzten klirrend das Geschirr der Pferde, her
tänzelte die Marketenderin,
und unterm Singen sprach der Knaben einer-.
»Mädchen, du weisst's, wo ging der König hin?«
3. Diesseits des Tales stand der junge König
und griff die feuchte Erde aus dem Grund,
sie kühlte nicht die Glut der heissen Stirne,
sie machte nicht sein krankes Herz gesund.
4. Ihn heilten nur zwei jugendfrische Wangen,
und nur ein Mund, den er sich selbst verbot.
Noch fester schloss der König seine Lippen
und sah hinüber in das Abendrot.
5. Jenseits des Tales standen ihre Zelte,
zum roten Abendhimmel quoll der Rauch
und war ein Lachen in den ganzen Heere
und jene Reiterbuben lachten auch.

Jetzt Kommen Die Lustigen Tage

Jetzt kommen die lustigen Tage, Schätzle ade.
Und dass ich es dir gleich sage, es tut mir gar nicht weh.
Und im Sommer, da blüht der rote, rote Mohn,
und ein lustiges Blut kommt überall davon.
Schätzle ade, ade. Schätzle ade.
Im Sommer da kann man wandern, Schätzle ade.
Und küssest du einen andren, wenn ich es nur nicht seh.
Und seh ich´s im Traum, so red ich mir halt ein.
Ach es ist ja nicht wahr, es kann ja gar nicht sein.
Schätzle ade, ade. Schätzle ade.
Und kehr ich dann einstmals wieder, Schätzle ade.
So sing ich die alten Lieder, vorbei ist all mein Weh.
Und bist du mir dann wie einst, im schönen Mai,
ja, so bleib ich bei dir und halte dir die Treu.
Schätzle ade, ade. Schätzle ade.

Kehr ich einst zur Heimat wieder

Kehr ich einst zur Heimat wieder.Früh am Morgen wenn die Sonn`aufgeht
Schau vom Berg ins Tal hernieder, wo vor jeder Tür ein Madel steht.
dann seuf´z ich still ja still und flüster leise: "Mein Hunsrückland, mein Heimatland
.Ja, von Natur, Natur in stiller Weise. wir sehn uns wieder mein Hunsrückland
Wir sehn uns wieder mein Heimatland."
Wenn das meine Mutter wüsste wie`s mir in dem fremden Lande geht.
Meine Stiefel sind zerrrißen durch die Hosen pfeift der kühle Wind.
dann seuf´z ich still...............
In dem Schatten einer dunklen Eiche gab sie mir den letzen Abschiedskuß.
Schatz ich kann nicht länger bleiben der weil, der weil, der weil ich scheiden muß.
dann seuf´z ich still.................
<

Kein schöner Land in dieser Zeit

1. Kein schöner Land in dieser Zeit, als hier das uns're weit und breit,
/: wo wir uns finden, wohl unter Linden zur Abendzeit.:/
2. Da haben wir so manche Stund', gesessen da in froher Rund'
/: und taten singen, die Lieder klingen im Eichengrund. :/
3. Dass wir uns hier in diesem Tal, noch treffen so viel hundertmal,
/: Gott mag es schenken, Gott mag es lenken, er hat die Gnad'. :/
4. Nun, Brüder, eine gute Nacht, der Herr im hohen Himmel wacht;
/: In seiner Güte uns zu behüten ist er bedacht. :/

Liebeskummer lohnt sich nicht, my darling

Liebeskummer lohnt sich nicht, my darling!
Schade um die Tränen in der Nacht!
Liebeskummer lohnt sich nicht, my darling,
weil schon morgen Dein Herz darüber lacht.

Im Hof, da spielte sie mit Joe von vis-à-vis,
doch dann zog er in eine and're Stadt.
Wie hat sie da geweint um ihren besten Freund!
Da gab ihr die Mama den guten Rat:

Mmm, Liebeskummer lohnt sich nicht, my darling, oh, no!
Schade um die Tränen in der Nacht, yey-yey!
Liebeskummer lohnt sich nicht, my darling,
weil schon morgen dein Herz darüber lacht.
Mich achtzehn traf sie Jim, sie träumte nur von ihm,
zum ersten Mal verliebt, das war so schön!
Doch Jim, der war nicht treu, und alles war vorbei,
da konnte sie es lange nicht versteh'n.

Liebeskummer lohnt sich nicht, my darling...
Bis dann der eine kam, der in den Arm sie nahm,
nun geh'n sie durch ein Leben voller Glück.
Und gibt's von Zeit zu Zeit 'mal einen kleinen Streit,
dann denkt sie an das alte Lied zurück:

Hey, Liebeskummer lohnt sich nicht, my darling, oh no...
Weil schon morgen dein Herz darüber lacht

Lustig ist das Zigeunerleben

Lustig ist das Zigeunerleben, faria-faria ho .
Brauchst dem Kaiser kein Zins zu gehen, faria-faria ho.
/: Lustig ist es im grünen Wald, wo des Zigeuners Aufenthalt.
faria, faria, faria, faria, faria, faria,ho.:/
Tut den Zigeuner der Hunger quälen, faria-faria ho.
Tut er sich ein Hirschlein wählen, faria-faria ho.
/: Hirschlein nimm dich gut in Acht, wenn des Zigeuners Büchse knallt.
faria, faria, faria, faria, faria, faria,ho. :/
Tut den Zigeuner der Durst einst quälen, faria-faria ho.
Tut er sich ein Bächlein wählen, faria-faria ho.
/: Trinket das Wasser im Mondenschein, denkt es wär Champagnerwein.
faria, faria, faria, faria, faria, faria,ho..:/
Tut den Zigeuner die Lieb einst quälen, faria-faria ho.
Tut er sich ein Liebchen wählen, faria-faria ho.
/: Schwarzbraun wie eine Zigeunerin, weil ich selbst Zigeuner bin.
faria, faria, faria, faria, faria, faria,ho..
Tut den Zigeuner der Tod einst quälen, faria-faria ho.
Tut er sich ein Plätzchen wählen, faria-faria ho.
/: In dem grünen Mooselein, schläft er ja so ganz sanft ein.
faria, faria, faria, faria, faria, faria,ho..:/

Marina

1 Bei Tag und Nacht denk ich an dich Marina,
du kleine zauberhafte Ballerina.
Oh, wärst du mein, du süsse cara mia,
aber no, du gehst ganz kalt an mir vorbei.
2 Doch eines Tages traf ich sie im Mondschein,
ich lud sie ein zu einem Glase Rotwein.
Und wie ich fragte: "Liebling, willst du mein sein?"
gab sie mir einen Kuss, und das hiess "Ja!"

Refrain
Marina, Marina, Marina,
dein Chic und dein Charme, der gefällt.
Marina, Marina, Marina,
du bist ja die schönste der Welt.
Wunderbares Mädchen,
bald sind wir ein Pärchen,
komm lass mich nicht alleine.
Oh, no, no, no, no, no.

Marmor, Stein Und Eisen Bricht

Weine nicht, wenn der Regen fällt (Dam Dam, Dam Dam)
Es gibt einen der zu Dir hält (Dam Dam, Dam Dam)

Marmor, Stein und Eisen bricht
aber unsere Liebe nicht
alles, alles geht vorbei
doch wir sind uns treu

Kann ich einmal nicht bei dir sein (Dam Dam, Dam Dam)
Denk daran, du bist nicht allein (Dam Dam, Dam Dam)

Marmor, Stein und Eisen bricht
aber unsere Liebe nicht
alles, alles geht vorbei
doch wir sind uns treu

Nimm den goldenen Ring von mir (Dam Dam, Dam Dam)
Bist Du traurig dann sagt er dir (Dam Dam, Dam Dam)

Marmor, Stein und Eisen bricht
aber unsere Liebe nicht
alles, alles geht vorbei
doch wir sind uns treu

Everybody NOW!
Marmor, Stein und Eisen bricht
aber unsere Liebe nicht
alles, alles geht vorbei
doch wir sind uns treu

Nehmt Abschied Brüder

1. Nehmt Abschied Brüder, ungewiss ist alle Wiederkehr,
die Zukunft liegt in Finsternis und macht das Herz uns schwer.
Der Himmel wölbt sich über's Land, ade, auf Wiedersehn,
wir ruhen all in Gottes Hand, lebt wohl, auf Wiedersehn.
2. Die Sonne sinkt, es steigt die Nacht, vergangen ist der Tag.
Die Weit schläft ein und leis' erwacht der Nachtigallen Schlag.
Der Himmel wölbt sich über's Land, ade, auf Wiedersehn,
wir ruhen all in Gottes Hand, lebt wohl, auf Wiedersehn.
3. So ist zu jedem Anbeginn das Ende nicht mehr weit,
wir kommen her, und gehen hin und mit uns geht die Zeit.
Der Himmel wölbt sich über's Land, ade, auf Wiedersehn,
wir ruhen all in Gottes Hand, lebt wohl, auf Wiedersehn.
4. Nehmt Abschied Brüder, schliesst den Kreis. Das Leben ist ein Spiel -
und wer es recht zu spielen weiss, gelangt an's grosse Ziel.
Der Himmel wölbt sich über's Land, ade, auf Wiedersehn,
wir ruhen all in Gottes Hand, lebt wohl, auf Wiedersehn.

Nun Adee, Du mein lieb Heimatland

Nun adee, du mein lieb Heimatland, lieb Heimatland adee .
Es geht nun fort zum fernen Strand, lieb Heimatland adee.
Und so sing ich denn mit frohem Mut,
wie man singet wenn man wandern tut.
Lieb Heimatland adee.
Wie du lachst mit deinem Himmelblau, lieb Heimatland adee.
Wie du grüßest mich mit Feld und Au, lieb Heimatland adee.
Gott weiß zu dir steht stets mein Sinn,
doch zur Ferne zieht es mich jetzt hin.
Lieb Heimatland adee.
Begleitest mich du lieber Fluß, lieb Heimatland adee.
Bist traurig, dass ich wandern muss, lieb Heimatland adee.
Vom moos´gen Stein am wald`gen Tal,
da grüß ich dich zum letzten Mal.
Lieb Heimatland adee.

Ramona

Ramona, zum Abschied sag' ich Dir good-bye.
Ramona, ein Jahr geht doch so schnell vorbei.
Verzag nicht und frag nicht,
denn in Gedanken bin ich bei Dir.
Bei Tag bringt die Sonne,
bei Nacht der Mond
die Grüße von mir.
Ramona, denk jeden Tag einmal daran,
Ramona, daß nichts vergeht was so begann.
Nach einem Jahr steh' ich mit Blumen vor der Tür.
Ramona dann bleib' ich bei Dir.
Ramona, zum Abschied sag' ich Dir good-bye.
Ramona, ein Jahr geht doch so schnell vorbei.
Verzag nicht und frag nicht,
denn in Gedanken bin ich bei Dir.
Bei Tag bringt die Sonne,
bei Nacht der Mond
die Grüße von mir.
Ramona, denk jeden Tag einmal daran,
Ramona, daß nichts vergeht was so begann.
Nach einem Jahr steh' ich mit Blumen vor der Tür.
Ramona, dann bleib' ich bei Dir.

Rote Lippen

Ich sah ein schönes Fräulein
im letzten Autobus sie hat mir
so gefallen drum gab ich ihr
nen kuss doch es blieb nich
bei dem einen das fiel mir gar
nicht ein und hinterher hab ich
gesagt sie soll nicht böse sein.

Rote Lippen soll man küssen
denn zum küssen sind sie da
Rote Lippen sind den siebten
Himmel ja so nah ich habe dich
gesehn und habe mir gedacht so Rote
Lippen soll man küssen Tag und
Nacht.
Heut is das schöne Fräulein
schon lange meine Braut
und wie die Eltern es erlauben
werden wir getraut jeden abend
will sie wissen obs auch so bleibt
bei mir das ich sie küsse
Tag und Nacht
Rote Lippen soll man küssen denn
zum küssen sind sie da ich habe
habe dich gesehen und habe mir gedacht
so Rote Lippen soll man küssen Tag
und Nacht.
Rote Lippen soll man küssen denn´zum küssen sind sie da ich
habe dich gesehen und habe mir gedacht
so Rote Lippen soll man küssen
Tag und Nacht.

Schön ist die Jugend

Schön ist die Jugend bei frohen Zeiten,
schön ist die Jugend sie kommt nicht mehr.
Bald wirst du müde durchs Leben schreitenund einmal wird es dir im Leben schwer.
||: Drum sag ich’s noch einmal: Schön sind die Jugendjahr,
schön ist die Jugend sie kommt nicht mehr. Sie kommt, sie kommt nicht mehr,
sie kehret nimmer mehr, schön ist die Jugend sie kommt nicht mehr.:||

Es blühen die Blumen auf Flur und Weiden,sie welken alle im Jahreslauf.
So auch das Menschenherz verwelket baldUnd blüht zum zweitenmal nicht wieder auf.

||: Drum sag ich’s... :||
Es blüht ein Weinstock und der trägt Reben
Und aus den Reben fließt kühler Wein.
Wir woll’n die Jugend froh mit ihm durchleben,
sie bringt uns Glück und Sonnenschein.

||: Drum sag ich’s... :||

Schwarzbraun ist die Haßelnuß

Schwarzbraun ist die Haßelnuß,
schwarzbraun bin auch ich, ja bin auch ich.
Schwarzbraun muß mein Madel sein, gerade so wie ich!
Juwidi juwi juwi di ha ha ha Juwidi juwi juwi di ha ha ha
Juwidi juwi juwi di ha ha ha Juwidi juwi juwi di.
Juwi juwi di ha ha ha Juwi juwi di ha ha ha
Juwi juwi di ha ha ha Juwi juwi di ha ha ha
Mädle hat mir Busserl geb´n, hat mich schwer gekränkt.
Hab´s ihr gleich zurückgegeben, ich brauch ja nichts geschenkt
Juwidi juwi juwi di ha ha ha......................
Mädel hat nicht Hof noch Haus, Mädel hat kein Geld,
doch ich geb sie nicht heraus, für alles in der Welt.
Juwidi...............................
Schwarzbraun ist di eHaselnuß,
schwarzbraun bin auch ich, ja bin auch ich.
Schwarzbraun muß mein Madel sein, gerade so wie ich!
Juwidi juwi juwi di ha ha ha..

 

 

Schwer mit den Schätzen des Orients

Schwer mit den Schätzen des Orients beladen,
fuhren zwei Schifflein am Horizont dahin.
Saßen zwei Mädel am Ufer des Meeres,
flüstert die eine der andern was ins Ohr.

||: Frage doch das Meer ob es Liebe kann scheiden, ja scheiden.
Frage doch das Herz ob es Treue brechen kann.:||

Schifflein sie fuhren und Schifflein sie kamen
eins brachte Nachricht aus fernem Heimatland.
Aber es waren nur wenige Zeilen,
dass er´ne andre sich auserkoren hat.

||: Frage doch das Meer ....................:||

Treue Geliebste so schrieb er im Briefe,
treue Geliebste so nannte er sie stets.
Ewige Treue sie schwor´n sie sich beide,
aber das Schicksal hat´s anderswie gewollt.
||: Frage doch das Meer...........:||

So ein Tag, so wunderschön wie heute

1. So ein Tag, so wunderschön wie heute, so ein Tag, der dürfte nie vergeh'n.
o ein Tag, auf den ich mich so freute und wer weiss, wann wir uns wiedersehen
2. Ach wie bald vergeh'n die schönen Stunden, die wie Wolken verweh'n.
So ein Tag, so wunderschön wie heute, so ein Tag der dürfte nie vergeh'n

Steig in das Traumboot der Liebe

Steig in das Traumboot der Liebe
fahre mit mir nach Hawaii
dort auf der Insel der Schönheit
wartet das Glück auf uns Zwei

Die Nacht erzählt uns ein Märchen
und macht das Märchen auch wahr
Steig in das Traumboot der Liebe
bald sind wir beide ein Paar

Leise rauscht das Meer
und leise singt der Wind
alles wird so hell
duftet Blütenschwer
eine Melodie ist heut in uns erwacht
eine Melodie der Nacht
Steig in das Traumboot der Liebe
fahre mit mir nach Hawaii
dort auf der Insel der Schönheit
wartet das Glück auf uns Zwei

Die Nacht erzählt uns ein Märchen
und macht das Märchen auch wahr
Steig in das Traumboot der Liebe
bald sind wir beide ein Paar.

Waldeslust

Waldeslust, Waldeslust, oh wie einsam schlägt die Brust.
/: Ihre lieben Vögelein. Singet mir ein Liedelein.
Singet mir aus voller Brust, die Waldeslust.:/
Waldeslust, Waldeslust, oh wie einsam schlägt die Brust.
/: Meinen Vater kenn´ich nicht, meine Mutter liebt mich nicht.
Und sterben mag ich nicht, bin noch zu jung.:/
Waldeslust, Waldeslust, oh wie einsam schlägt die Brust.
/: Wenn ich einst gestorben bin, traget mich zum Friedhof hin.
Leget mich ins kühle Grab, da hab ich Ruh.:/

Warum bist du gekommen (Bajazzo)

Warum bist du gekommen, wenn du schon wieder gehst.
Du hast mein Herz genommen, weil du es verstehst.
/: Ich bin ja kein Bajazzo, bin ein Mensch genau wie du,
und darum schlägt mein Herz dir zu.:/
Und liebst du eine andre, so sag es mir nicht.
Ich kann´s ja gar nicht fassen, weil's Herze mir bricht.
/: Mir genügt es wenn du lächelst und deine Hand mir reichst,
Und leise zu mir sagst "vielleicht".:/
Vielleicht bist du im Leben mein Glück und mein Stern.
Vielleicht sagst du auch heut noch: " Ich hab dich so gern."
/: Vielleicht sagst du auch "aber", vielleicht sagst du auch "Nein."
Vielleicht war unser Glück nur Schein.:/

Wenn alle Brünnlein fliessen

1. Wenn alle Brünnlein fliessen, so muss man trinken.
/.Wenn ich mein Schatz nicht rufen darf, tu' ich ihm winken.:/
2. ja winken mit den Äugelein und treten auf den Fuss;
/:'s ist eine in der Stube drin, die meine werden muss.-./
3. Warum soll sie's nicht werden. Ich hab' sie ja so gern;
/:Sie hat zwei blaue Äugelein, die leuchten wie zwei Stern.:/
4. Sie hat zwei rote Wängelein, sind röter als der Wein,
/:ein solches Mädel find'st du nicht wohl unteren Sonnenschein.:/

Wenn die bunten Fahnen wehen

1. Wenn die bunten Fahnen wehen,
geht die Fahrt wohl übers Meer.
 Wolln wir ferne Lande sehen,
fällt der Abschied uns nicht schwer.
Leuchtet die Sonne, ziehen die Wolken,
klingen die Lieder weit übers Meer.
2. Sonnenschein ist unsre Wonne,
wie sie lacht am lichten Tag!
Doch es geht auch ohne Sonne,
wenn sie mal nicht scheinen mag.
Blasen die Stürme, brausen die Wellen,
singen wir mit dem Sturm unser Lied.
3. Hei, die wilden Wandervögel
ziehen wieder durch die Nacht!
Schmettern ihre alten Lieder,
daß die Welt vom Schlaf erwacht.
Kommt dann der Morgen, sind sie schon weiter
über die Berge, wer weiß wohin.
4. Wo die blauen Gipfel ragen,
lockt so mancher steile Pfad.
Immer vorwärts, ohne Zagen,
bald sind wir dem Ziel genaht!
Schneefelder blinken, schimmern von ferne her
Lande versinken im Wolkenmeer.

Wir lagen vor Madagaskar

1. Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord.
In den Kesseln, da faulte das Wasser, und täglich ging einer über Bord.
Ahoi! Kameraden! Ahoi, Ahoi! Leb' wohl, kleines Mädel, leb' wohl, leb' wohl.
2. Wir lagen schon vierzehn Tage, kein Wind in die Segel uns pfiff.
Der Durst war die grösste Plage, dann liefen wir auf ein Riff.
Ahoi! Kameraden! Ahoi, Ahoi! Leb' wohl, kleines Mädel, leb' wohl, leb' wohl.
3. Der Langhein, der war der erste, der soff von dem faulen Nass;
die Pest, sie gab ihm das Letzte und wir ihm ein Seemansgrab. Ahoi!
Ahoi! Kameraden! Ahoi, Ahoi! Leb' wohl, kleines Mädel, leb' wohl, leb' wohl.

Wir sind durch Deutschland gefahren

1. Wir sind durch Deutschland gefahren,
vom Meer bis zum Alpenschnee.
Wir haben noch Wind in den Haaren,
den Wind von den Bergen und Seen.
2. In den Ohren das Rauschen vom Strome,
der Wälder raunender Klang,
das Geläut von den Glocken der Dome,
von den Bergen Hirtensang.
3. In den Augen das Leuchten der Sterne
und flimmernde Heidsonnenglut.
Und tief in der Seele das Ferne,
das Sehnen, das nimmermehr ruht.
4. So sind wir durch Deutschland gefahren,
vom Meer bis zum Alpenschnee.
Wir werden noch weiter fahren,
um viele Lande zu sehn.

Wir wollen zu Land ausfahren

1.Wir wollen zu Land ausfahren Über die Fluren weit,
aufwärts zu den klaren Gipfeln der Einsamkeit,
woll'n lauschen, woher der Sturrnwind braust,
woll'n schauen, was hinter den Bergen haust
und wie die Welt so weit, und wie die Welt so weit.

2.Fremde Wasser dort springen, sie soll'n unser Weiser sein,
froh wir wandern und singen, Lieder ins Land hinein.
Und glüht unser Feuer an gastlicher Statt,
so sind wir geborgen und schmausen uns satt
und die Flammen leuchten darein.

3.Und wandelt aus tiefem Tale heimlich und still die Nacht,
und sind vom Mondenstrahle Gnomen und Elfen erwacht,
dämpfet die Stimmen, die Schritte im Wald,
so hören, so schau'n wir manch' Zaubergestalt,
die wallt mit uns durch die Nacht.

4.Es blühet im Walde tief drinnen die blaue Blume fein,
die Blume zu gewinnen, zich'n wir in die Welt hinein.
Es rauschen die Bäume, es murmelt der Fluss,
und wer die blaue Blume finden will,
der muss ein froher Wand'rer sein!

 

Schwer mit den Schätzen des Orients


Kostenlose Homepage erstellen bei Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!

 

Gemischter Kirchenchor
Mastershausen/Sosberg